Sirenen retten Leben: Dr. Michael Preusch wirbt für Sonderförderprogramm in Kommunen

 

„Die jüngsten Unwetterereignisse in Deutschland haben gezeigt, dass wir eine noch bessere Warninfrastruktur für unsere Bevölkerung benötigen. Mithilfe einer breiten Palette an Warnmöglichkeiten wollen wir möglichst flächendeckend im Falle von Hochwasser, Erdbeben, Großbränden oder vergleichbaren Gefahrenlagen die Menschen im Land schnell erreichen. Neben Fernsehen und Apps sind Sirenen ein wichtiger Baustein des Warnsystems“, sagte der CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Michael Preusch anlässlich des Sirenen-Sonderförderprogramms und warb bei den Bürgermeistern/innen im Wahlkreis Eppingen mit einem Schreiben für die Fördermöglichkeiten durch das Land.

Die Bundesrepublik Deutschland stellt im Rahmen des Konjunktur- und Krisenbewältigungspakets 2020 bis 2022 Mittel für die Förderung der Sireneninfrastruktur und die Einbindung in das Modulare Warnsystem (MoWaS) bereit. Für das Land Baden-Württemberg werden seitens des Bundes mehr als 11 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

„Die Hilfsdienste in unserer Region leisten unermüdliche, wertvolle Arbeit und auch der Krisen- und Bevölkerungsschutz ist mir ein wichtiges Anliegen. Wir müssen alles dafür tun, dass die Bevölkerung im Ernstfall flächendeckend und vielschichtig gewarnt werden kann. An dieser Stelle möchte ich die Bereitschaft und Tatkraft der Kommunen loben, die in den vergangenen Jahren beim Thema Warnung der Bevölkerung zum Teil kräftig aufgerüstet haben. Dort wo noch Nachholbedarf besteht, kann ich nur dafür werben, von der Möglichkeit des Sonderförderprogramms Gebrauch zu machen und damit das Warn-Puzzle weiter zu vervollständigen“, führt Dr. Michael Preusch weiter aus. Er plädiert auch dafür, dass – gleichzeitig zum Gebrauch von Sirenenalarm – die Bevölkerung für die Signaltöne der Sirenen sensibilisiert wird. „Es muss jedem klar sein, welche Bedeutung die einzelnen Alarmtöne haben und was im Alarmfall zu tun ist.“

Noch bis zum 12. November 2021 können Förderanträge bei den jeweils zuständigen Regierungspräsidien eingereicht werden. Ein Förderantrag kann von Gemeinden sowie Stadt- und Landkreisen gestellt werden, die elektronische Sirenenanlagen neu errichten oder Bestandssirenen durch den Einbau neuer Sirenensteuerungsempfänger ertüchtigen und eine Auslösung über den Digitalfunk BOS durch das Modulare Warnsystem MoWaS ermöglichen.

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