Dr. Michael Preusch MdL

Entwicklung der kassenärztlichen Notfallversorgung im Landkreis Heilbronn - Dr. Michael Preusch erhält Antwort auf Kleine Anfrage

Der direkt gewählte Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis Eppingen und gesundheitspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Dr. Michael Preusch hat die Entwicklung der kassenärztlichen Notfallversorgung im Landkreis Heilbronn abgefragt. Wie aus der Antwort des Ministeriums für Soziales, Arbeit und Gesundheit auf die von Dr. Preusch initiierte Kleine Anfrage hervorgeht, ist es mit Schließung der Notfallpraxis Brackenheim und des dortigen Hausbesuchsdienstes außerhalb der Regelzeiten zu einem erwarteten Anstieg der Hausbesuche durch den KV Standort Heilbronn gekommen. Ferner werden in den sog. Notfalldienstzeiten im Vergleich zu den Zeiträumen erstes Quartal 2023, 2024 und 2025 mehr Patienten in den Notaufnahmen der Kliniken Heilbronn und Bietigheim versorgt. Eine vermehrte Inanspruchnahme alleinig durch Patienten mit Wohnsitz im Einzugsbereich des Zabergäus könne allerdings nicht abgeleitet werden, so Dr. Michael Preusch.

Preusch begrüßt die Entscheidung, dass die KV drei Fahrzeuge für den Hausbesuchsdienst im Stadt- und Landkreis Heilbronn einsetzt. Wichtig sei weiterhin ein konsequentes Monitoring, um etwaige Bedarfe den Versorgungsstrukturen anzupassen. Das große Thema Patientensteuerung mit der zentralen Frage, welcher Patient an welcher Stelle optimal versorgt wird, müsse in der Reform der Notfallversorgung des Bundes adressiert werden. Nur so könnten die Kliniknotaufnahmen vor einer Überlastung geschützt werden.